Mysticas

Die dunkle Seite über das Leben mit einer Borderlinerin...

Tagebucheintrag vom 02.09.2019 / 15:29
02.09.2019 - 18:09:12
Wochenende war gleich doppelt Spass... :( Am Samstag passte ihr wieder eine Antwort nicht. Sie fragte mich, warum sie einen Zeitungsartikel im Internet nicht weiter lesen konnte. Ich versuchte ihr zu sagen, dass es normal sei, weil die Geld dafür haben wollen. Daraufhin wieder Beschimpfungen, weil ich sie ja für doof halte?!!?! … da versucht man zu helfen und zu erklären und wird beschimpft. Sonntag war der Tag bis Abends ok – wobei das schon auffallend freundlich war (Lovebombing). Sie weiss ja, wie man weich kocht. Dann fing sie wieder an zu provozieren - dass sie es unmöglich findet, dass mein Sohn erst um 18.30 sein Zimmer aufräumen würde - der würde doch den ganzen Tag nur am PC sitzen und dann kann er das Mittags machen. Er brauche Bestrafung dafür, dass er einfach nicht daran denkt. Genauso wie er den Müll am Freitag nicht heruntergebracht hat – „der kann nix“. Ich erwiderte, dass ich den Müll doch selbst mitgenommen habe, weil wir doch eh einkaufen gefahren sind. Und prompt kommt ein Satz nach dem anderen, was ich ihm den Arsch nachtragen würde, der lernt nie etwas, er kann eben nix und er hat ja seinen doofen Vater, der alles für ihn macht …. !? Der Hammer daran ist eigentlich, dass ich Frühstück gemacht habe, den Tag davor ebenfalls und auch Mittagessen, dann am Sonntag die Spülmaschine gemacht habe, 4 Maschinen Wäsche und gebügelt. Sie lag den ganzen Tag im Bett und hat am Tablet gezockt. Als ich staubsaugte, meinte sie noch, dass es ihr zu laut wäre. Das ist ein Hammer und eigentlich fast unglaublich – sollte man meinen – für mich aber schon ständige „Normalität“. Sie hat nicht einen Handschlag getan. Erst gegen 18.00 Uhr wollte sie Essen machen - natürlich dann mit der entsprechenden Prpovokation gegen meinen Sohn, wie ich ja bereits beschrieb. Daraus folgte, dass es kein Essen gab, weil wir uns wieder mächtig in den Haaren hatten. Sie wirft meinem Sohn vor, dass er der einzige ist, der hier Dreck in der Wohnung verteilt. Ich sagte ihr, dass es IHRE Tonnen an Haaren ist, was hier am meisten liegt und sie macht das nicht weg. Ihre Wäsche liegt seit Monaten auf dem Bügelbrett, da wird nichts weggeärumt und ihre Ecke im Schlafzimmer ist eine reine Müllhalde. Sie kriegt nichts auf die Reihe, macht nur ihren Scheiss und hackt dafür aber ständig auf uns rum. Ich denke mal der Klassiker der Projektion…. Sie lebt wie ein Messi, hinterlässt alles dreckig und gibt uns die Schuld. Der Hammer ist aber eigentlich, dass sie nicht mal einsieht, dass sie mal was beisteuern muss. Nicht einen Euro hat sie irgendwo beigesteuert. Unfassbar. Und Samstag fragt sie mich dann, ob wir ein Haus kaufen. Das ist doch nicht normal?? Es vergeht fast kein Tag an dem hier nicht die Fetzen fliegen, Beleidigungen, Provokationen.Seit Wochen sage ich, dass ich nunmehr pleite bin. Allein ihre 1,5 Jahre in denen sie nicht arbeiten gegangen ist, weil ihr „der Fuss so doll weh tat“ hat mich mal schlappe 12.000 € gekostet. Seit sie wieder arbeitet, und das nunmehr seit 1,5 Jahren (natürlich nur halbtags um den Rest des Tages zu ihrem Pferd zu fahren, wenn sie es überhaupt macht, und sonst nur vor dem Tablet und TV zu hängen) hat sie nicht einen einzigen Cent hier bei getan. Ich muss ALLES zahlen, zudem jede Schulfahrt, jedes Heft meines Sohnes, Kleinung, Essen, und alle sonstigen Kosten. Alle meine Ersparnisse sind futsch, alle Vorsorgen futsch und trotz meines recht guten Gehalts, knabbere ich an der Grenze des Möglichen.  Keine Familie die unterstützt, keiner der überhaupt mal nachfragt. Sie hat mich völlig isoliert und zerstört.    
Achterbahn - das tägliche Leben.....
01.07.2019 - 11:46:00
Mal was allgemeineres und nicht direkt persönliches – auch wenn es mich direkt betrifft: Immer wieder und wieder ist der Tagesablauf wie eine Achterbahnfahrt. Ein ständiges auf und ab. In einem Moment alles top und im nächsten Moment aufgrund von Nichtigkeiten ein riesen Theater. Borderliner schalten sich teilweise mehrfach am Tag einfach um. Von -100° auf +100°. Dabei sind sie permanent auf der Suche nach Auslösern. Aber es reichen selbst kleinste Dinge. Wie man es von Borderlinern kennt, suchen sie auch grundsätzlich die Schuld bei anderen. Niemals … wirklich niemals… ist der Borderliner an irgendwas schuld. Selbst dann, wenn man es belegen kann wird man dafür schuldig gesprochen, dass der Borderliner es falsch gemacht hat. Interessanterweise werden als Schuldige die schwächsten in greifbarer Nähe gesucht. Kinder, weniger selbstbewusste oder einfach nur Leute, die gerade nicht da sind. In der Regel aber die, die am nächsten stehen.Jede Schuld beinhaltet auch automatisch eine Abwertung desjenigen. Diese Abwertung kann erhebliche Ausmaße annehmen – von einfachen Aufzählungen der Vergehen (aus Sicht des Borderliners) bis hin zu übelsten Beleidigungen. Mangels Empathie, die ein Borderliner nicht besitzt, ist es um so fieser und gemeiner demjenigen gegenüber. Jegliche Erklärungsversuche und jegliche Gegenwehr führen nur zu noch mehr Feuer.  Es ist ein Höllenritt – jede Diskussion mit einem Borderliner ist ein Höllenritt…. Selbstreflexion ist ebenfalls eine Fähigkeit, die ein Borderliner nicht hat. Daher ist es auch vollkommen unsinnig, den Borderliner zu kritisieren. Sie sind nicht kritikfähig, da sie diese Fähigkeit einfach nicht besitzen und nehmen jede, wirklich jede, Kritik als persönlichen Angriff auf. Die Reaktionen lassen auch nicht lage auf sich warten. Sobald man einen Boderliner kritisiert werden die Krallen ausgefahren und es wird ein blutiges Spektakel (bildlich gesprochen). Es ist ein unerträgliches, dieses Leben mit einem Borderliner zu führen – dennoch, und das ist das Fiese, hängt man in einer emotionalen Abhängigkeit in einen der Borderliner hereingebracht hat. Sicherlich wird der Leser dieser Zeilen jetzt wieder denken „ja, warum geht er nicht einfach?“ …. Ja, wie einfach ist das. Frage das mal einen Drogensüchtigen, denn letztlich ist es das gleiche.  Ich denke, ich werde dazu mal einen eigenen Text entwerfen….   
Ein Hammer ....
09.06.2019 - 12:24:51
Gestern wieder mega Stress mit ihr gehabt. Nachdem mein Sohn wieder zurück von seiner Schulreise war, ging es für sie wieder nur um Provokationen – die natürlich ausschliesslich mit ihm zu tun haben. Diese Provokationen gingen auf Diskussionen und dann natürlich wieder zu Eskalationen und es ging nur wieder um gegenseitige Vorwürfe. Dann sagte sie einen Satz: „….er ist ja wichtiger als ich“ …. Uff. Ich habe ihr geantwortet, dass er NATÜRLICH wichtiger als sie ist. Er ist auch wichtiger als ich. Sie wäre meine Frau und das wäre ja wohl unglaublich. Also was habe ich in meinem Leben verpasst, dass neuerdings die Ehefrau, die nicht mal seine Mutter ist, wichtiger ist als das eigene Kind??? Meine Aussage führte natürlich zu einem heftigen Streit, den ich nur dadurch beenden konnte, dass ich mich schlicht zurückzog an meinen Computer. Diese Situation hat mächtig an mir genagt, denn wie kann man nur so denken? Es gibt nichts wichtigeres als das eigene Kind. Wie kann man sich anmaßen zu glauben, dass man wichtiger ist ???Sie ist immer noch mächtig eifersüchtig auf ihn und lässt ihn und mich das spüren. Das ist so unfassbar – ebenso unfassbar wie die Tatsache, dass ich das nunmehr seit 5 Jahren mitmache und einfach keine Lösung finde… die Lösung kann nur die Trennung sein. Aber wie …. Wie trennt man sich von jemanden, der einen so dermaßen beeinflusst, manipuliert und in der Hand hat?   
Provokationen.....
28.05.2019 - 12:33:24
Ein Hauptpunkt bei Borderlinern ist die Provokation von Konflikten. Durch die Fähigkeit, sich äusserst nett zu verhalten und mit einzelnen Fragen oder Sätzen die wunden Punkte des Partners so zu treffen, dass es zunächst harmlos erscheint um dann mit „….ich verstehe nicht, dass….“-Sätzen die Provokation vollkommen auszufahren, ist man chancenlos. Nun könnte man denken, dass Methoden wie „Grey Rock“ oder dergleichen hier genau richtig wären um angesetzt zu werden aber man kann sich dieser Situation nicht entziehen, denn der Borderliner lässt einen ja spüren, dass es bei der Antwort (egal wie sie ausfällt) zu Streit kommen wird. Die Frage die sich hier nur stellt ist, welche Art der Reaktion man wählt. Grey Rock ist schwierig, da sich der Pegel erhöhen wird. Direkte Rechtfertigungen sind auch falsch, da es zu einer unendlichen Diskussion ausartet und nicht reagieren führt unweigerlich zu knallenden Türen. Idealerweise hat man sich über die Zeit gewisse Verhaltensweisen angewöhnt. Man braucht ein Mittelmaß von allen Varianten und sehr viel Einschätzungsvermögen. Über eines muss man sich jedoch im Klaren sein – es wird nicht ohne unangenehme Situation gehen denn der Borderliner stellt diese Fragen nicht ohne Grund, wenngleich dieser auch egal ist – es geht lediglich um Fütterung seiner Begierde. Und diese ist „Aufmerksamkeit“.   
Heiss oder kalt....
27.05.2019 - 09:37:33
Das Leben mit einem Borderliner ist wie 2 Wasserschüssel – in der einen ist kochendes Wasser, in der anderen eiskaltes. Man hält seine Hand abwechselnd in die eine und dann die andere. Egal in welche man die Hand hält, in beiden verbrennt man sich. Das kann man eine Zeit lang aushalten, doch irgendwann löst sich die Hand auf … Auch wenn es etwas bildlich an den Haaren herbeigezogen ist, versuche ich das ein wenig zu erklären. Die Schüssel mit dem kochenden Wasser kann man einordnen – man weiss, dass man sich die Hand verbrennen wird. Die Schüssel mit dem eiskalten Wasser jedoch sieht man nicht als gefährlich – zumindest nicht am Anfang. Doch je öfter und je länger man die Hand darin verweilen lässt, desto intensiver wird der „Frostbrand“ und man erkennt erst viel zu spät, dass auch das vollkommene Gegenteil vom heissen Wasser das gleiche Ergebnis erzielt. Ob die Hand dann noch zu retten ist, ist fraglich.   
Einfach nur ätzend.....
23.05.2019 - 07:28:39
Das Leben mit einem Borderliner, vor allem nach 5 Jahren, ist einfach nur grausam. Immer wieder diese Provokationen, immer wieder diese Projektionen. Es wird einfach nach Gründen gesucht, die nicht mal einen Sinn machen. Fehlende Logik, fehlende Nachvollziehbarkeit dieser Angriffe sind Punkte, die einen in den Wahnsinn treiben. Wieder ein Tag an dem man am liebsten unter die Oberfläche krabbelt.